Vorschlag 1

Moderator: gorilla

Vorschlag 1

Beitragvon gorilla » 09 Mär 2014 19:40

Schachmatt von Stephen L. Carter (2. August 2010)

WENN DER SCHWARZE KÖNIG FÄLLT ... Als der geachtete Richter Oliver Garland überraschend stirbt, ist sein Sohn Talcott überzeugt, dass ein schwaches Herz die Ursache war. Doch warum wird Talcott ständig nach den «Vorkehrungen» gefragt, die sein Vater für den Todesfall getroffen habe? Wer verfolgt ihn? Und warum fehlen zwei Schachfiguren auf dem sonst so sorgsam gehüteten Schachbrett des Richters? Bald darauf wird ein zweiter Toter aus dem Umfeld Oliver Garlands aufgefunden. Und Talcott sieht sich hineingezogen in die dunkle Vergangenheit seines Vaters. Er muss alles aufs Spiel setzen: seine Ehre, seinen Ruf – und sein Leben. «Seit Tom Wolfe habe ich keinen so vielschichtigen, mitreißenden und bereichernden Roman gelesen wie ‹Schachmatt›.» USA TODAY (EUR 9,95)


Kassandra: Erzählung von Christa Wolf (18. August 2008)

In Kassandra greift Christa Wolf auf einen Mythos des abendländischen Patriarchats zurück, den Trojanischen Krieg. Während Kassandra, die Seherin, auf dem Beutewagen des Agamemnon sitzt, überdenkt sie noch einmal ihr Leben. Mit ihrem Ringen um Autonomie legt sie Zeugnis ab von weiblicher Erfahrung in der Geschichte. _Pressestimme:_ Christa Wolf hat die Figur Kassandra lebendig phantasiert und sie aus dem Mythos in ein utopisches Einst als ihren Ort eingeschrieben - ein Einst, das die Vergangenheit und zugleich die Zukunft meint. Es war einst und wird einst sein eine Frau namens Kassandra, eine exemplarische Dissidentin, eine Frau am Schnittpunkt zwischen Patriarchat und Matriarchat, eine Frau, die für sich und ihresgleichen eine lebbare Alternative zum (männlichen) Gewalt- und Herrschaftsdenken sucht, eine Frau, die auf dem rechten Weg scheitert, aber dadurch ihn beglaubigt. Eine Erzählung von klassischer Wucht und Schwere, fast einschüchternd vollkommen" (profil, Wien) EUR 7,00 Taschenbuch

Sommer wie Winter: Roman von Judith W. Taschler von Goldmann Verlag (EUR 8,99)

Die trügerische Idylle eines kleinen Dorfes, der Schutz einer scheinbar liebenden Familie – und ein dunkles Geheimnis ...

In einem Krankenhaus in der österreichischen Provinz wird eine Familie behandelt, fünf Menschen, zwei von ihnen schwer verletzt. Sie alle sollen einem Therapeuten ihre Geschichte erzählen: die Mutter, ihre drei Töchter und vor allem Alexander, der Pflegesohn. In einem kleinen Dorf hatten sie einen Hof mit einer Pension für deutsche Touristen, die sie beneideten um ihr naturverbundenes Leben. Doch unter der scheinbaren Idylle brodelt es. Zorn, Neid und Eifersucht herrschen, auch wenn niemand darüber spricht. Bis es zu spät ist – und etwas Schreckliches passiert ...

Die Passagierin, Zofia Posmysz (EUR 9,90)

Auf einer Schiffpassage kommt es zu der überraschenden Begegnung der ehemaligen KZ-Aufseherin Lisa mit ihrem "bevorzugten" Häftling. Die Erzählerin nimmt die Perspektive der ehemaligen Aufseherin ein, die im Zustand der inneren Blockade nicht die Chance der persönlichen Konfrontation nutzt und sich stattdessen in ihre Erinnerungen an Auschwitz zurückzieht, sich möglichst rechtfertigend nicht zuletzt deshalb, weil ihr Mann Walter über ihre Vergangenheit bisher nichts wusste. Parallel dazu bestürmt diesen der mitreisende Amerikaner Bradley mit seinen Fragen über die Deutschen, ihre Psyche und Rolle in der Welt. Marta, der ehemalige Häftling kommt nicht zu Wort, nur anhand einiger Signale wird deutlich, dass auch sie die andere erkannte, die Konfrontation herausfordert, letztlich aber ebenfalls unter der Wiederbegegnung leidet, bis sie das Schiff verlässt.
gorilla
 
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